Jainworld
Jain World
Sub-Categories of JWGerman

 

Namokär Mantra
Morgen-Gebet
Meine Familie
Jain Bügel
Vardhaman (Mahavira) Und Das Monster
  Das Mitleid Des Elefanten
  Jain Nahrungsmittelgewohnheiten
  Ramesh Im Restaurent
  Seema Geht Lebensmittelgeschäft-Einkaufen
  Mönch Metarya
  Furchtloser Prinz Vardhaman
Die Tiere Lieben
Jain Mitte
  Die Schwiegertochter - Soma
Unsere Religion
  Meine Gewohnheiten
Do
  Nicht
  Uns Zu Pathshala Gehen Lassen
Geistiger Lehrer und Religion
  Das Großzügige Laxmiben
Abraham Lincoln
  Der Gewidmete Frosch
  Shri Krishna

 Level-1 Lektion-21

Die großzügige Laxmiben

Dies ist eine wahre Geschichte, die sich vor 800 Jahren ereignete.

Eines Tages saß ein trauriger Besucher draußen vor der Tür des “Upashraya” in der Stadt Karnavati. Er war arm und suchte eine Unterkunft. Er war Jain.

An diesem Tag, kam wie gewöhnlich eine Shravika namens Laxmiben zur Upashraya. Nachdem sie ihre Rituale beendet hatte und die Upashraya verließ, sah sie den Besucher. Sie fragte voller Mitgefühl „ Ich habe dich hier nie gesehen. Kommst du von außerhalb her? „

Der Mann antwortete, “Ja, gnädige Frau, ich komme aus Rajasthan.”

“Bist Du allein hier?”, fragte sie.

"Nein, meine Kinder sind auch bei mir.”

"Was bringt Dich her?"

" Ich suche eine Arbeit."

"Oh!!!" Laxmiben dachte kurz nach und fragte dann,

"Wie heißt Du ?"

"Uda."

"Wo wohnst du?"

"Ich habe noch keine Platz zum wohnen gefunden."

" Sorge Dich nicht, Bruder. Mein Haus ist Dein Haus, Du kannst bei mir für eine Weile wohnen. Ich werde mein bestes tun, um Dir zu helfen."

Uda hörte der großzügigen und freundlichen Dame überrascht zu. Er dachte, dass dieser Ort, in dem die Menschen sogar zu Fremden so großzügig waren, etwas sehr besonderes sein musste. Uda fühlte sich erleichtert und dachte an sein Glück.

Er und seine Kinder kamen zu Laxmiben in ihr Haus. Sie gab ihnen zu essen und ließ sie in einem ihrer freien Wohnungen wohnen. Dort wohnend, fing Uda sein hart erarbeitetes Geld zu sparen. Nach einiger Zeit gedachte er, einige Reparaturen in dem alten Haus vorzunehmen, das er bewohnte.

Er ging zur Laxmiben um nach Erlaubnis zu fragen. Sie sagte ihm, dass sie ihm dieses Haus bereits gegeben hätte, er könne daher tun und lassen was er wolle. Dankbar unternahm Uda die benötigten Reparaturen.

Einige Monate später fiel das alte Haus zusammen. Uda beschloss es wieder aufzubauen, und grub daher ein Fundament aus. Beim ausgraben fand er eine wertvolle Schatulle, die unter der Erde versteckt war. Uda dachte, dass diese Schatulle Laxmiben gehöre, denn schließlich war es ihr Haus gewesen. So ging er zu ihr hin und gab ihr die Schatulle. Doch die akzeptierte sie nicht, und sagte stattdessen: „Du beliebst zu scherzen, dies ist nicht mehr mein Haus. Ich gab es dir vor langer Zeit. Warum sollte ich dann die Schatulle bekommen? Sie gehört mir nicht.“

Uda gab sein bestes um sie zu überzeugen, doch Laxmiben beharrte auf ihre Meinung. Sie wollte die Schatulle nicht einmal berühren. Uda blieb nichts anderes übrig als sie zu behalten. Nun war er nicht mehr arm, er wurde zu Udayan Sheth.

Laxmiben war eine lobenswerte Frau. Sie hatte ein sehr großzügiges Herz, obwohl sie selbst keine sehr wohlhabende Frau war, half sie ohne etwas dafür zu erwarten. Sie gab eines ihrer Häuser einem Fremden, da er denselben Glauben teilte. Sie dachte nicht einmal daran, die Schatulle zu behalten.

Großzügigkeit ist eine Tugend und ein Zeichen wahrer religiöser Bindung. Man wird sich immer an Laxmibens Großmut erinnern. Wir sollten versuchen, so zu sein wie sie.

Fragen zum Text:

1) Wo saß der Fremde?

2) Welche Religion befolgte dieser Mann?

3) Wer bemerkte ihn dort sitzend?

4) Was bot Laxmiben ihm an?

5) Wie behandelte Laxmiben ihn und seine Kinder?

6) Was ereignete sich, als Uda das Haus wieder aufbaute?

7) Was tat Uda als er die Schatulle fand?

8) Was tat Laxmiben?

9) Was ist die Moral dieser Geschichte?